Das BW-Modell ist das klassische Finanzierungsmodell der SFBW und wurde seit 2014 bei den Verkehrsvergaben erfolgreich eingesetzt.
Auf Basis der Erfahrungen mit dem BW-Modell geht die SFBW mittlerweile einen Schritt weiter und wendet das LCC-Modell an – ein innovatives, zukunftsorientiertes Konzept für den SPNV.
Im BW-Modell stehen die Finanzierungsvorteile im Vordergrund.
Die SFBW übernimmt die Fahrzeugfinanzierung, die Fahrzeuge werden von den Betreibern ausgewählt und nach Kauf durch die SFBW an die Verkehrsunternehmen verpachtet.
Dieses Modell sorgt für langfristig stabile Kosten und eine wirtschaftlich effiziente Nutzung der Regionalisierungsmittel.
Das Risiko der Fahrzeugverwendung nach der ersten Verkehrsvertragsperiode (15 Jahre) liegt beim Land.
Die SFBW beschafft die Fahrzeuge zentral, während die Hersteller Instandhaltung und Wartung über den gesamten Lebenszyklus übernehmen.
Fahrzeughersteller werden dadurch motiviert, ihr Fahrzeug wartungsfreundlich und dauerfest zu konstruieren und Bauteile zu verwenden, die nicht schon kurz nach Ende der Gewährleistungszeit schadhaft werden. Durch die Regelungen des Verfügbarkeitsvertrags erwartet das Land, höhere Qualität und eine höhere Verfügbarkeit der Fahrzeuge zu erreichen - Verfügbarkeitsvorgaben im LCC-Vertrag sehen eine Verfügbarkeit von 100 Prozent vor, während im BW-Modell je nach Verkehrsvertrag von bis zu 90 Prozent vorgegeben werden.
Durch die gewählten Stückzahlen wird zudem eine Vereinheitlichung des Fuhrparks über die Verkehrsverträge hinaus erreicht.